Heute wurde Schafkopfgeschichte geschrieben: Florian Greiner, Manfred und Michael Meininger und meine Wenigkeit haben heute als erste 4 Waidler verstreut über den Globus Online-Schafkopf zelebriert. Das Ausmaß dieses historischen Moments ist überwältigend und kann von seinen Teilnehmern noch gar nicht vollständig begriffen werden. Ich fühle mich als Teil einer großen Errungenschaft.
Die Planungen für diese Mission begannen bereits Anfang des Jahres. Die Crew wurde an streng geheimen und stragetisch wichtigen Punkten auf dem Erdball platziert und war zunächst damit konfrontiert die dortige Basis aufzubauen. Manfred Meininger wurde nach Sydney, Australien entsandt, Michael Meininger reiste nach Vancouver, Kanada und ich selbst errichtete eine Basis in Wellington, Neuseeland. Vor zwei Wochen dann wurde ein erster Versuch (Codename: Oide) unternommen, der aber auf tragische Art und Weise scheiterte, da Manfred Meininger kurzfristig feststellte, dass er zu dem Zeitpunkt ja wieder mal auf Reisen war. Zusammen mit Christoph Hilz, der das heimische Schafkopfhauptquartier besetzte, machten wir aber das Beste aus der Situation und absolvierten einen außerordentlich erfolgreichen Testlauf, der jedoch von dilletantischen Mitspielern am Tisch überschattet wurde.
Aufgrund des Ausfalls von Christoph Hilz, der zu einem dringlichen Skiausflug beordert wurde, musste ein Ersatzmann gefunden werden. Aus tausenden Bewerbern wurde schließlich Florian Greiner auserkoren. Wie erwartet, spielte er seinen Part vorzüglich und fügte sich nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein. Somit war der zweite Anlauf (Codename: Blaue) ein voller Erfolg.
Mein Dank gilt natürlich meinen Mannschaftskameraden
- Christoph Hilz (aka cheeseman)
- Florian Greiner (aka TschengPeng)
- Manfred Meininger (aka middaoidn)
- Michael Meininger (aka ja-da-sepp)
aber auch den Machern von Sauspiel.de durch deren harte Arbeit im Hintergrund diese Mission erst ermöglicht wurde.
Alle, die durch diese Großtat inspiriert wurden, sollten sich bei Sauspiel.de anmelden und mir Bescheid geben, um dieses außerordentliche Ereignis baldmöglichst zu wiederholen.
Die Spielzeit: sonntags
Vancouver: 23:00 Samstag (Mich)
München: 8:00 Sonntag (Du)
Sydney: 18:00 Sonntag (Mane)
Wellington: 20:00 Sonntag (I)
Sauspieler
Cheese: cheeseman
Flo: TschengPeng
Manfred: middaoidn
Manuel: kiwibeck
Mich: ja-da-sepp
Sonntag, 21. Dezember 2008
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Ein Wochenende in Aukland
Billy Joel war letztes Wochenende in Aukland und da Nicole sein größter Fan überhaupt ist, hatte ich ihr Tickets für sein Konzert zum Geburtstag geschenkt. Da die Security am Eingang Nicole ihre Kamera abgeknöpft hat, gibt es vom Konzert selber leider keine Beweis Fotos. Das Konzert war Sonntag Abend, wir sind aber schon Samstag morgens nach Aukland geflogen und hatten daher zwei Tage Zeit, um ein bisschen durch die Stadt zu bummeln. Die folgenden Fotos zeigen Aukland vom Sky Tower aus. Der Sky Tower ist der Fernsehturm von Auckland und ist mit seiner Höhe von 328 Metern das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre.
Aukland wurde inmitten von nicht weniger als 48 Vulkanen gegründen. Einen der prägnantesten inmitten der Stadt kann man auf diesem Bild sehen.
Auklands Harbour Bridge
Nicole genießt kostenlosen Starbucks Kaffee. Den ganzen Schluck.
Da Aukland um einiges flacher ist als Wellington gibt es dort viel mehr und größere Parks.

Am Samstag Abend war in einem der Parks ein Open Air.
Aukland wurde inmitten von nicht weniger als 48 Vulkanen gegründen. Einen der prägnantesten inmitten der Stadt kann man auf diesem Bild sehen.
Auklands Harbour Bridge
Nicole genießt kostenlosen Starbucks Kaffee. Den ganzen Schluck.
Da Aukland um einiges flacher ist als Wellington gibt es dort viel mehr und größere Parks.
Am Samstag Abend war in einem der Parks ein Open Air.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
De staade Zeit
Ihr habt es warscheinlich an der Häufigkeit der Einträge in den letzten Wochen gemerkt: Es ist zur Zeit nicht wahnsinnig viel los. Und obwohl ich immer gerne hier über was berichte, möchte ich natürlich die hohe Qualität der Einträge nicht darunter leiden lassen, indem ich über Belanglosigkeiten schreibe (wie in diesem Beitrag). Was die weihnachtliche Stimmung anbelangt, kommt die bei mir nicht so richtig auf. Ich bilde mir ein das liegt am Grillen in kurzer Hose und T-Shirt bei prallem Sonnenschein. Aber das ist nur eine Vermutung. Da hilft es natürlich, wenn man von seiner Mama eine großes Paket Heimat in Form von Plätzchen geschickt bekommt. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Danke. Bei der Größe des Pakets ist es kaum zu glauben, aber ich habe schon die Hälfte verzehrt. Etwas gibt es aber dann doch zu berichten: ICH habe mittlerweile alle Sachen für die Bewerbung für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zusammen. Was jetzt noch fehlt ist NICOLES Uni-Zeugnis und ihr amerikanisches polizeiliches Führungszeugnis. Wer hätte gedacht, dass ich dieses Rennen gewinne...? Ich weiß ja, dass Nicole ein bisschen nachlässig ist mit organisatorischen Sachen, aber diese Woche hat sie mich dann doch wieder mal überrascht. Da sie nach ihrem Abschluss an der Uni direkt nach München gezogen ist, konnte ihr Zeugnis von der Uni nie zugestellt werden und sie hat es tatsächlich in den letzten ZWEI JAHREN nicht fertig gebracht, sich darum zu bemühen ihr Zeugnis zu bekommen. Also das ist selbst für nicolsche Ausmaße eine respektable Nachlässigkeit, wie ich meine, und hat sich von meiner Seite natürlich zu tiefste Verachtung verdient. Wahrscheinlich sind wir dann nächstes Jahr wieder daheim, wenn unser Visum ausläuft... :)
Sonntag, 9. November 2008
Die Wohnung
Wir hatten heute Mark & Johanne zum Brunch eingeladen. Das ist das Paar, das uns bei sich aufgenommen hat, als wir in Neuseeland ankamen. Obwohl sie uns vorher nicht kannten - abgesehen von einem gemeinsamen Bierchen in London - haben sie uns mit Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft überschüttet, die man so nicht erwarten kann. Sie haben uns vom Flughafen abgeholt, uns für über eine Woche ihr Gästezimmer überlassen, uns bekocht und uns einfach geholfen sich einzuleben. Da war es diesen Sonntag mehr als an der Zeit ein Stück zurückzugeben und sie für ein ausgiebiges Frühstück einzuladen. Da ihr Haus immer pikobello sauber und ordentlich ist, sahen wir uns dazu veranlasst unsere Wohnung auch ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Und wenn es schon mal so ordentlich und sauber ist, dachte ich mir stell ich auch gleich ein paar Fotos von der Wohnung online. Ähhem..., ich meine,... so sieht es natürlich immer bei uns aus.
Die Küche

Die Fotogalerie

Das Schlafzimmer

Der "Wohnzimmerbereich"

Der "Esszimmerbereich"

Das Badezimmer

Mein Klettertrainingsboard, das ich letztes Wochenende endlich montiert habe

Ein paar Tuis, die in einem Baum neben unserem Balkon "zwitschern" (naja, komische Tui-Geräusche machen)
Die Küche
Die Fotogalerie
Das Schlafzimmer
Der "Wohnzimmerbereich"
Der "Esszimmerbereich"
Das Badezimmer
Mein Klettertrainingsboard, das ich letztes Wochenende endlich montiert habe
Ein paar Tuis, die in einem Baum neben unserem Balkon "zwitschern" (naja, komische Tui-Geräusche machen)
Dienstag, 4. November 2008
ITA
ITA steht für 'Invitation To Apply' und heißt so viel wie "Einladung zur Bewerbung". Das heißt unsere Bemühungen um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung hat das nächste (und hoffentlich finale) Level erreicht.
Unsere Online-Bewerbung ist aus dem Pool der Bewerber gezogen worden und wurde auch von einem Sachbearbeiter begutachtet und für gut befunden. Wir haben jetzt also die Einladung uns offiziell zu bewerben. Jetzt müssen wir nur noch einen medizinischen Check mit Bluttest und Bruströntgenaufnahmen über uns ergehen lassen, aktuelle polizeiliche Führungszeugnisse aus Deutschland und Amerika beantragen, ein paar Dokumente übersetzen und beglaubigen lassen, alles kopieren und zusammen mit den Originalen einschicken und noch mal freundlich 1400$ überweisen. Nicole muss für ihr amerikanisches Führungszeugnis im Übrigen Fingerabdrücke machen lassen und einen Brief an das FBI schreiben. Was natürlich vollkommen nachvollziehbar und verständlich ist. Schließlich stellt sie offensichtlich eine Gefahr für die nationale Sicherheit in Amerika dar. Wenn das dann alles erledigt ist, können wir uns zurücklehnen und für eine unbestimmte Dauer warten, was bis zu 9 Monate(!) sein kann. Falls es sich wirklich länger als fünf Monate hinziehen sollte, müssen wir dann noch unser aktuelles Visum verlängern (mehr Formulare, juhu) oder unsere Bewerbung wird ungültig und wir müssen ausreisen. Wenn sie uns dann entgültig haben wollen (irgendwann mal), dann dürfen wir noch mal 600$ überweisen und dann ist aber gut. Wenn man bedenkt, dass wir erst seit 6 Monaten an dieser Bewerbung arbeiten und erst läppische 2500$ investiert haben, ist es doch eigentlich gar nicht so kompliziert wie alle immer sagen, oder?
Unsere Online-Bewerbung ist aus dem Pool der Bewerber gezogen worden und wurde auch von einem Sachbearbeiter begutachtet und für gut befunden. Wir haben jetzt also die Einladung uns offiziell zu bewerben. Jetzt müssen wir nur noch einen medizinischen Check mit Bluttest und Bruströntgenaufnahmen über uns ergehen lassen, aktuelle polizeiliche Führungszeugnisse aus Deutschland und Amerika beantragen, ein paar Dokumente übersetzen und beglaubigen lassen, alles kopieren und zusammen mit den Originalen einschicken und noch mal freundlich 1400$ überweisen. Nicole muss für ihr amerikanisches Führungszeugnis im Übrigen Fingerabdrücke machen lassen und einen Brief an das FBI schreiben. Was natürlich vollkommen nachvollziehbar und verständlich ist. Schließlich stellt sie offensichtlich eine Gefahr für die nationale Sicherheit in Amerika dar. Wenn das dann alles erledigt ist, können wir uns zurücklehnen und für eine unbestimmte Dauer warten, was bis zu 9 Monate(!) sein kann. Falls es sich wirklich länger als fünf Monate hinziehen sollte, müssen wir dann noch unser aktuelles Visum verlängern (mehr Formulare, juhu) oder unsere Bewerbung wird ungültig und wir müssen ausreisen. Wenn sie uns dann entgültig haben wollen (irgendwann mal), dann dürfen wir noch mal 600$ überweisen und dann ist aber gut. Wenn man bedenkt, dass wir erst seit 6 Monaten an dieser Bewerbung arbeiten und erst läppische 2500$ investiert haben, ist es doch eigentlich gar nicht so kompliziert wie alle immer sagen, oder?
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